Zero Waste
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7 Tipps für weniger Lebensmittelabfälle

Lebensmittelabfälle vermeiden

Ich kenne das von mir selbst, auch wenn ich es ungern zugebe. Ich habe mir am Anfang auch keine Gedanken um Lebensmittelabfälle gemacht. Aber Lebensmittelabfälle zu vermeiden ist ebenso wichtig wie Verpackungsmüll zu vermeiden. Denn in die Produktion von Lebensmitteln gehen Unmengen an Ressourcen, Wasser, Energie, Arbeitskraft und Zeit, die dann in die Tonne wandern. Hier zeige ich dir wie du durch sieben einfache Schritte deinen Lebensmittelmüll auf ein Minimum reduzierst.

Warum sind Lebensmittelabfälle ein so großes Thema?

Eine Studie der Universität Stuttgart aus dem Jahr 2012 geht davon aus, dass ca. 11 Mio. Tonnen Lebensmittel in Deutschland jährlich in die Tonne wandern. Dabei entfallen 61% davon auf Privathaushalte, nur 17% auf jeweils die Industrie und Großverbraucher und nur etwas 5% auf den Handel [1]. Großverbraucher sind etwa Restaurants, bei denen Lebensmittelabfälle anfallen, weil die Gäste nicht aufessen. Außerdem machen „den Hauptanteil der vermeidbaren und teilweise vermeidbaren Lebensmittelabfälle […] Gemüse (26 Prozent) und Obst (18 Prozent) aus, gefolgt von Backwaren (15 Prozent) und Speiseresten (12 Prozent).“ [1].

Eine neuere Studie des WWF aus dem Jahr 2015 geht hingegen von 18 Mio. Tonnen Lebensmittelabfällen allein in Deutschland pro Jahr aus. Über den gleichen Zeitraum geht man in Europa schon von über 100 Mio. und weltweit von 1,3 Mrd. Tonnen Lebensmitteln aus, die weggeschmissen werden [2]. Hier werden etwa 39% der Verluste dem Endverbraucher zugeschrieben und ein noch größerer Teil, nämlich 61% der Ernte, der Verarbeitung oder der Lieferung zugeschrieben. Das Potenzial, um solche Abfälle zu vermeiden, ist allerdings immer noch beim Endverbraucher am größten, was dich und mich in die Verantwortung zieht („Einbußen an Nahrungsmitteln in Industrie- und anderen vergleichsweise reichen Ländern dieser Erde [speisen sich] tendenziell eher aus Quellen nah am finalen Konsumenten […]“) [2].

Aber warum ist Abfall bei Lebensmitteln so schlimm? Nun, zu erst einmal werden zur Produktion, Weiterverarbeitung, Lagerung und für den Transport sehr viele Ressourcen verbraucht. Das fängt mit unglaublichen Wassermengen an, die für die Felder benötigt werden und geht mit der Energie weiter für Gewächshäuser, die Verarbeitung und den Transport. Davon abgesehen gehen auch Zeit und Arbeitskraft ins Land für Lebensmittel, die nachher sowieso nicht verwendet werden, und diese Ressourcen könnte man sinnvoller Nutzen.

Und weiter geht’s: 2,6 Mio ha Fläche werden bewirtschaftet (das sind 15% der Fläche die insgesamt genutzt wird), um die erzeugten Lebensmittel gleich wieder wegzuschmeißen [2]. Zudem hinterlässt auch hier unsere verschwenderische Lebensweise Schäden für die Umwelt, denn „angefangen bei Treibhausgasemissionen, die bei der Düngung frei werden, über den Transport, die Lagerung, die Kühlung, die Weiterverarbeitung bis hin zur Entsorgung“ werden 22 Mio. Tonnen Treibhausgase freigelassen (insgesamt werden durch „umsonst“ produzierte Lebensmittel 48 Mio. Tonnen Emissionen ausgestoßen) [2]. Das ist immerhin ein Drittel der Emissionen der gesamten Landwirtschaft [2].

Weltweit geht man davon aus, dass ca. 30% – 40% der Lebensmittel „umsonst“ produziert werden [2]. Und dabei macht man sich heute schon Gedanken darüber, wie man in Zukunft die immer größer werdende Weltbevölkerung ernähren soll. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass wir mit den uns heute zur Verfügung stehenden Ressourcen, wenn wir sie nur effizient nutzten, bereits 12 Mrd. Menschen ernähren könnten (bitte nicht genau auf diese Zahl festnageln, da ich mich nicht mehr ganz genau erinnern kann, aber es waren einige Mrd. mehr als heute bereits auf der Erde leben).

Das heißt, und jetzt darfst du dir an die eigene Nase fassen genauso wie ich mir an die eigene fassen muss, dass wir einfach zu viele Lebensmittel wegschmeißen. Es ist also in meiner Verantwortung, wenn ich etwas koche, richtig mit den Lebensmitteln umzugehen. Es ist in deiner Verantwortung eingekaufte Lebensmittel richtig zu lagern. Und es ist in der Verantwortung von Herr oder Frau XY für das einmalige Plätzchenbacken um Weihnachten nur so viel einzukaufen, wie sie verbrauchen können.

So, jetzt hast du wenigstens einen kurzen Überblick über die Situation. Nun zu den Tipps, wie man seine Lebensmittelabfälle reduzieren kann :).

1. Nur die Mengen kaufen, die du brauchst

Müllvermeidung fängt schon beim Einkaufen an. Das gilt nicht nur bei Umverpackungen, sondern auch für die Mengen, die du von Lebensmitteln kaufst. Wichtig dafür ist eine vorangegangene Planung. Lege einen Tag für den Wocheneinkauf fest und überleg dir was du für das Frühstück, Mittagsessen und Abendbrot brauchst. Such dir Rezepte von Gerichten raus, die du nächste Woche kochen willst und schreibe alle Zutaten auf die Einkaufsliste. Je nach dem, wie deine Essensgewohnheiten sind, sieht diese Liste natürlich ganz anders aus. Wir essen morgens meistens entweder Obst oder Müsli, abends gibt es dann Brot mit Aufschnitt, Tee, einen Salat oder wahlweise Rohkost in Form von Gurke, Tomaten oder Kohlrabi und ein Ei. Für mittags planen und kochen wir Gerichte für die Woche vor, die wir dann auch mit auf die Arbeit nehmen. Das spart Geld, Müll und Nerven, da wir uns in der Mittagspause nicht irgendwo was holen müssen ;-).

Für eine gute Planung solltest du außerdem darauf achten, nicht zu viel auf Vorrat zu kaufen und deine Lebensmittel an einigen wenigen Orten aufzubewahren. So läufst du nicht Gefahr den Überblick zu verlieren, weil du vergessen hast in den x-ten Schrank zu gucken oder etwas ganz hinten im Regal verschwunden ist. Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass es dadurch auch oft vorkommt, dass man nach Jahren abgelaufene Lebensmittel entdeckt, von denen man gar nicht wusste, dass es sie noch gibt xD. Nicht so schön.

Lebensmittelabfälle - Richtige Mengen kaufen

Wenn du also einen konkreten Plan hast und mit einem Einkaufszettel bewaffnet losziehen kannst, dann guck vorher doch mal nach, ob es einen Unverpackt-Laden in deiner Nähe gibt. Ein Vorteil neben der reduzierten Menge an Verpackungsmüll ist nämlich auch, dass man exakt die Mengen kaufen kann, die man braucht. Wenn du ein Brot backen willst und dafür 350g Weizenmehl und 475g Roggenmehl brauchst, dann kannst du eben genau so viel kaufen. Noch deutlicher wird das bei Lebensmittel wie Nüsse, von denen man ab und zu mal kleinere Mengen für den Salat oder zu knabbern braucht. Also probier es doch mal aus :D. Hier findest du eine Liste von Unverpackt-Läden.

2. Auch hässliches Obst und Gemüse kaufen

Vielleicht hast du ja schon mal was von Kampagnen wie UglyFruitAndVeg gehört. Sie setzen sich dafür ein, dass auch Obst und Gemüse wieder gekauft wird, dass nicht der Norm entspricht. Denn auch in diesem Fall liegt es leider auch an uns den Verbrauchern. Die Supermärkte wollen solche Lebensmittel nicht mehr verkaufen, weil sie eben nicht gern gesehen sind beim Kunden. Also werden sie von vornherein weggeschmissen. Das zeigte auch die Studie des WWF. Dieser zufolge könnten in diesem Bereich 90% der Lebensmittelabfälle vermieden werden, wenn die Verbraucher auch Gemüse und Obst kaufen würden, was nicht mehr ganz frisch aussieht oder Macken hat, aber noch essbar ist [2].

Hässliche Lebensmittel - Lebensmittelabfälle

Die gleiche Problematik gibt es übrigens auch hinsichtlich des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD). Ich habe mal einen Beitrag darüber gesehen, dass viele Lebensmittel einfach nicht mehr gekauft werden, wenn sie nur noch ein oder zwei Tage vor dem MHD sind. Deshalb werden sie einfach aus dem Regal genommen und durch neue ersetzt. Was passiert dann mit den „schlechten“ Joghurts, dem Käse oder Milch? Richtig! Sie wandern in die Tonne :(. Dabei ist es gerade bei diesen Produkten so gut wie immer der Fall, dass sie noch Tage, wenn nicht sogar Woche über das MHD hinaus essbar sind. Es gibt also keinen Grund sie nicht zu kaufen, außer man ist nicht gut informiert. Lebensmittel die in diesem Bereich kritisch sind werden mit „ist zu verbrauchen bis“ gekennzeichnet, also Fisch oder Fleisch. Diese sollten nach dem angegebenen Datum wirklich nicht mehr konsumiert werden.

3. Die Schale muss nicht immer ab

Sei nicht zu pingelig mit vereinzelten Stellen an Obst und Gemüse. Meistens handelt es sich dabei um kleine Schönheitsfehler und nicht um vergammelte oder schimmelige Stellen, die gesundheitsschädlich sein könnten. Nur weiche Stellen solltest du etwas großzügiger wegschneiden, alles andere kannst du getrost ignorieren :). Obst und Gemüse einfach wie gewohnt waschen, bei Kartoffel, an denen noch sehr viel Erde hängt, vielleicht mit einer Bürste nachhelfen, aber das reicht dann auch schon.

Auch beim Schälen geht viel Wertvolles verloren. Wenn es nicht unbedingt sein muss, dann probier es doch einfach mal mit Schale. Karotten schälen wir prinzipiell nicht mehr und sogar bei Kartoffel lassen wir die Schale inzwischen meistens dran. Das kommt natürlich auch auf das Gericht drauf an, das du kochen willst. Aber Kartoffeln mit Schale machen sich im Eintopf oder im Auflauf nicht nur farblich gut :D. Außerdem spart das Zeit und Arbeit beim Kochen. Und wenn das Schälen doch einmal sein muss (wie bei weißem Spargel), dann hebe die Abschnitte und Schalen auf und mach später eine leckere Spargelsuppe draus.

4. Gemüsereste nachwachsen lassen

Letztens bin ich auf utopia.de auf einen wirklich tollen Beitrag gestoßen, der mich zu diesem hier inspiriert hat. Man kann viele Gemüsesorten nämlich nachwachsen lassen. Das ist so genial! Hier geht’s zu dem Artikel. Das Prinzip ist einfach. Man schneidet das untere Ende ab und verwendet es nicht zum Kochen, sondern setzt es eine Woche in Wasser und pflanzt es dann in einen Topf mit Erde. Danach wächst das Gemüse wieder fröhlich weiter. Das funktioniert mit Frühlingszwiebeln, Salat, Kohl, Stangensellerie, Ingwer und Kräutern wie Basilikum, Koriander, Rosmarin und Minze [4].

Wenn du also das nächste mal beispielsweise Frühlingszwiebeln kaufst, kannst du dir deinen eigenen unerschöpflichen Vorrat einrichten. So kannst du die Reste sehr sinnvoll wiederverwenden und du hinterlässt auch keine neuen Reste durch dem Neukauf von diesen Lebensmitteln.

Wir haben auch unsere eigenen Kräuter auf der Fensterbank stehen. Man kann sich einfach ein paar Blätter abzwicken und muss nicht einen ganzen Bund Petersilie kaufen, von dem man kaum was braucht. Das hat mich früher immer fürchterlich genervt :/. Die meisten Kräuter brauchen auch kaum Pflege. Sie müssen nur gegossen werden und ab und zu müssen auch mal alte Blätter entfernt werden, aber alles in allem sind sie sehr genügsam.

Lebensmittelabfälle - Kräuter selbst anpflanzenGemüserest nachwachsen lassen- Lebensmittelabfälle vermeiden

5. Foodsharing

Foodsharing ist eine so großartige Möglichkeit deine Lebensmittelabfälle zu minimieren. Du kannst Foodsharing nutzen um Lebensmittel an andere Leute weiterzugeben, die sie aufbrauchen können. Das ist nützlich, wenn du Sachen entdeckst, die bald ablaufen und dir sicher bist, dass du sie nicht aufbrauchen wirst. Oder aber wenn du in den Urlaub fährst und ebenfalls alles, was in dieser Zeit ablaufen oder schlecht werden wird, weiter zu geben. Hier kannst du dich anmelden und deine Lebensmittelreste einstellen. Oder du suchst dir einen Fairteiler in deiner Stadt und bringst deine Lebensmittel dort hin. Bitte beachte aber die Auflagen! Leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch oder Fisch dürfen nicht in die Fairteiler [5].

6. Müll mit nach Hause nehmen

Ja, auch das sorgt für weniger Müll. Warum? Weil all der Müll, der in diesen einfachen Mülleimern in der Stadt oder im Park landet im Restmüll landet und somit verbrannt wird [6]. Das heißt, du bist besser beraten deine Lebensmittelabfälle lieber zu Hause in deinen Biomüll zu werfen. Ich nehme auch immer meine Reste aus dem Büro mit nach Hause, weil wir da auch nur einen Mülleimer pro Tisch haben, dessen Inhalt unter Garantie auch in den Restmüll wandert :(. Dazu kann man sich entweder von vornherein ein Gefäß mitnehmen, oder ein Stofftaschentuch verwenden, wie ich das hier getan habe.

Lebenmittelabfälle, von der Arbeit mit nach Hause gebracht  Mandarinen Lebensmittelabfälle

7. Reste aus dem Restaurant mitnehmen

Wenn etwas im Restaurant übrig bleibt, wäre es doch viel zu schade es weg zu schmeißen. Lass dir deine Reste einfach einpacken. Schließlich hast du ja auch für das Essen bezahlt. Inzwischen gibt es Seiten und Apps, die erkannt haben, dass Reste in Restaurants einfach viel zu häufig weggeworfen werden – „Pro Gast sind es rund 23,6 Kilogramm Lebensmittel im Jahr.“ [7]. Zum einen gibt es die Seite restlos-geniessen.de, die Restaurants aufruft seine Gäste das Mitnehmen anzubieten. Dazu gibt es eine spezielle Box aus Papier, die zu 100% biologisch abbaubar ist und recycelt werden kann [8]. Meiner Meinung nach ist das schon mal eine enorme Verbesserung gegenüber den normalerweise verwendeten Aluboxen mit beschichteten Pappdeckeln :).

Außerdem habe ich noch eine neue App entdeckt, die Reste im Restaurant den Kampf ansagt. Das Prinzip ist bei „Too Good To Go“ ein bisschen anders: Restaurants können übrig gebliebenes Essen einstellen und Kunden können sich diese Reste vergünstigt über die App zum Abholen reservieren. Das Essen kann dann kurz vor Ende der Öffnungszeiten beim Restaurant abgeholt werden. Man bekommt natürlich nur das was übrig geblieben ist und dabei ist auch nicht sicher worum es sich genau handelt und wie viel es ist, was man letztendlich bekommt [9]. Aber für flexible und experimentierfreudige Leute, die auch noch Geld sparen wollen, ist das eine tolle Idee!

Hast du solche Apps schon ausprobiert oder achtest du von dir aus immer darauf, möglichst wenig Lebensmittelabfälle zu hinterlassen? Wenn du Lust hast noch mehr über Wege zu erfahren, wie man seine Müllmenge verringern kann, dann schau doch mal hier vorbei:
Europäische Woche der Abfallvermeidung: 6 Ideen zum Ausprobieren
Zero Waste Rezepte

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Kategorie: Zero Waste

von

Hi, ich bin Sarah. Ich mag gutes Essen, meinen kleinen Kräutergarten, Eulen und minimalistisches Design. Auf meinem Blog schreibe ich über Minimalismus und Zero Waste und gebe Tipps wie man Müll vermeiden und seinen Konsum nachhaltiger gestalten kann.

4 Kommentare

  1. alttrifftneu sagt

    großartig. Das ist nämlich alles vielen nicht bewusst.

    Bei unserer BioTonne im Haus ist es in letzter Zeit leider so, dass irgendjemand seinen normalen Müll entsorgt. Auch diese ‚BioPlastiktüten‘ sehe ich öfter, wobei doch klar sein sollte, dass die sich unmöglich so schnell abbauen lassen, wie der restliche Biomüll! Ich werde wohl einen Flyer basteln, auf welchem die Mülltrennung noch einmal erklärt wird und in jeden Briefkasten stecken. Hoffentlich hilft das 🙂

    Liebe Grüße Sternchen

    • Sarah sagt

      Ja, es fehlt wirklich oft an Aufklärung, also tolle Idee mit dem Flyer. Gerade Bioplastik unterliegt leider massivem Greenwashing. Aber zum Glück wird immer weiter dran gebastelt und immer weiter verbessert :). Ich denke, ohne Bioplastik wird es in Zukunft einfach nicht gehen. Selbst wenn wir uns alle darauf besinnen Zero Waste zu leben und nur noch wenig in den Müll wandert, leben wir in einer hochtechnisierten Gesellschaft. Und gerade was die Automobilindustrie, die Computerbranche oder die Medizin angeht, ist plastikfrei nicht zu erreichen. Deshalb muss man auch fairerweise zugeben, dass Recycling ein sehr wichtiges Thema ist. Aber allein mit Müllvermeidung kann man schon viel erreichen :).

    • Hallo 🙂
      Ich bin in diesem Bereich noch Neuling, deshalb hätte ich da eine Frage: Warum sollten „Bio-Plastiktüten“ schlecht sein? Wir sprechen schon von den Tüten, die aus Stärke produziert werden und biologisch abbaubar sind, oder? Funktioniert das etwa nicht so, wie angepriesen? Gibt es dazu Artikel/Quellen?
      Würde ich sehr über eine Antwort freuen 🙂
      Liebe Grüße

      • Sarah sagt

        Hi,
        ich hab dir mal was rausgesucht: http://www.umweltbundesamt.de/themen/tueten-aus-bioplastik-sind-keine-alternative. Ich habe das mal irgendwann in einem Beitrag im Fernsehen gesehen. Bei vielen Bio-Kunststoffen ist es scheinbar so, dass sie nur unter den optimalen Bedingungen einer Kompostierungsanlage zerfallen. Wieder andere zerfallen schon, aber nur wesentlich langsamer als alle anderen Sachen, die sich üblicherweise im Biomüll befinden. Diese nicht zerfallenen Reste verstopfen dann am Ende die Recycling-Anlagen.
        Dazu wird es auch noch einen Artikel geben. Ich hoffe das konnte deine Frage beantworten.
        Liebe Grüße,
        Sarah

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