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Der Zero Waste Superstar: Das Weckglas

Das Weckglas

Heute möchte ich dir meinen absoluten Favoriten und Alleskönner in Sachen Aufbewahrung, Vorkochen, Lebensmittel und Dekoration vorstellen: das Weckglas. Gerade wer auf Plastik verzichten möchte muss Alternativen finden. Es gibt zwar auch allerlei Dosen aus Edelstahl auf dem Markt, aber die sind meistens nicht vollständig dicht sodass Flüssigkeiten austreten können. Gerade als Transportmittel finde ich sie daher eher ungeeignet. Als Varianten aus Glas verwenden wir zusätzlich zu unseren Weckgläsern auch noch Lock & Lock Glasdosen. In einer großen Form machen wir regelmäßig verschiedene Aufläufe. Wenn was übrig bleibt, kann man einfach den Deckel drauf machen und das ganze im Kühlschrank verstauen. Nachteil dabei: Der Deckel ist leider aus Plastik. Weckgläser hingegen sind vollständig aus Glas und in vielen unterschiedlichen Formen und Größen erhältlich. Sogar Flaschen gibt es zum Aufbewahren von Säften oder selbst gemachter Nussmilch. Der Deckel wir mit einem Dichtungsring aus Gummi dazwischen mit zwei Klammer am Glas befestigt.

Einfach zu reinigen, platzsparend aufzubewahren und sehr robust

Wir verwenden außerdem Gläser mit einer geraden Form, weil solche besonders leicht zu reinigen sind. Dabei ist aber auch der Deckel sehr praktisch, der bei allen Weckgläsern eine einfache Form hat und so ebenfalls schnell und einfach zu reinigen ist. Unsere Gläser kommen mit Deckel und Dichtungsring in die Spülmaschine und sind danach blitzblank. Durch die einfache Form lässt sich auch alles sehr platzsparend im Schrank verstauen – sowohl die Deckel als auch die Gläser lassen sich problemlos stapeln. Und auch für das mitnehmen von selbst gemachtem Essen kann ich die Gläser nur empfehlen. Sie sind sehr stabil und können auch mal angedotzt werden ohne dass etwas passiert. Inzwischen haben wir ein Weckglas mit einem kleinen Sprung im Boden. Allerdings ist der nur innerhalb des Glases und nicht fühlbar und an der Stabilität und Dichte hat sich auch nichts geändert. Dabei haben sie ja schon einen Umzug und diverse Ausflüge überlebt. Mal gucken wie lange es wohl dauern wird, bis das erste Glas hinüber ist :P.

Ideal zur Essensaufbewahrung

Für den geneigten ZeroWastler stellt sich irgendwann immer die Frage, ob man nicht lieber auf Plastik verzichten möchte. Meistens lautet die Antwort ja und vorallem in der Küche. Dort kann man bequem auf Edelstahl, Glas oder Holz zurückgreifen. Weckgläser können für alles mögliche verwendet werden, das mit der Lagerung von Lebensmittel zu tun hat. Wir schneiden beispielsweise immer das Obst für das allmorgendliche Müsli vor. Zu Anfang habe ich probiert alles in einer großen Schale unterzubringen. Allerdings war das Obst dann schnell matschig und hat nicht mehr so gut geschmeckt. In Weckgläsern im Kühlschrank hält es sich hingegen mindestens fünf Tage, da jedes Glas für einen Tag herhält und an das restliche Obst so nicht immer wieder Luft kommt. Und sollte ich morgens mal schwer aus dem Bett kommen (was durchaus mal passieren kann 😉 ) nehme ich auch mal das gesamte Müsli in so einem Glas mit auf die Arbeit.

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Obst (links), Müsli (Mitte) und Auflauf (rechts)

Natürlich kann man auch Speisereste jeglicher Art wunderbar in einem Weckglas im Kühlschrank lagern. Da wir welche mit 580ml Fassungsvermögen haben, entspricht das immer ziemlich genau einer Portion. Das Essen kann man dann wirklich schnell warm machen indem man es in einem Topf gibt, in den Backofen oder die Mikrowelle stellt. Oder du machst es wie wir und kochst vor und gibst dann gleich alles zur Lagerung in die Weckgläser. Neulich habe ich übrigens Auflauf direkt in den Weckgläsern gemacht. Das hat wirklich gut funktioniert: backen, abkühlen lassen, Deckel drauf, in den Kühlschrank und bei Bedarf portionsweise aufwärmen :D. Du kannst übrigens auch kleine Knabbereien in mehreren Portionen in der Wohnung verteilen, wenn du eine Party schmeißt. Oder bereite den Nachtisch für ein Abendessen vor, fülle ihn in die Gläser und serviere ihn auch gleich darin. Sieht einfach super aus!

Ein Weckglas zum Dekorieren

Neben der Benutzung in der Küche können Weckgläser auch hervorragend für Kerzen verwendet werden. Das sieht wirklich sehr schick aus und wir haben immer beliebig viele Gläser zur Hand (na ja, bis auf die, die gerade in der Spülmaschine sind 😉 ).

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Außerdem kannst du damit auch noch viele andere Dinge machen. Beim Dekorieren sind der Kreativität ja prinzipiell keine Grenzen gesetzt. Du kannst das Innere beispielsweise mit Blumen und Ästen ausstaffieren. Für den Sommer oder den Frühling wählst du am besten helle und bunte Farben und für den Herbst kann man Beeren, Kastanien und bunte Blätter hinein tun. Sicherlich gibt es gerade in diesem Bereich noch eine ganze Menge mehr Nutzungsmöglichkeiten.

Hast du noch Ideen, was man so alles mit den hübschen Gläsern anstellen kann? Und was ist bei dir ein Essential im Zero Waste Haushalt? Schreib mir gerne. Ich bin schließlich neugierig :P.

 

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Kategorie: Zero Waste

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Hi, ich bin Sarah. Ich mag gutes Essen, meinen kleinen Kräutergarten, Eulen und minimalistisches Design. Auf meinem Blog schreibe ich über Minimalismus und Zero Waste und gebe Tipps wie man Müll vermeiden und seinen Konsum nachhaltiger gestalten kann.

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