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Europäische Woche der Abfallvermeidung: 6 Ideen zum Ausprobieren

Europäische Woche der Abfallvermeidung

Heute gibt es mal einen kleinen Extra-Post. Diese Woche ist nämlich Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV), die ganz im Zeichen von Müllvermeidung, Wiederverwendung und Recycling steht. Also hab ich mir mal ein paar Ideen für dich ausgedacht, wie du dich mit der ganzen Thematik mal ein bisschen vertraut machen kannst. Auch solche kleinen Veränderungen können schon wirklich viel bewirken!

1. Stofftaschen nutzen

Anstatt dir eine Plastiktüte mitzunehmen, um deine Einkäufe nach Hause zu bringen, sei vorbereitet und nimm eine Stofftasche mit. Je nach dem was dir am liebsten ist, kannst du auch zum Rucksack oder Korb greifen, Hauptsache du benutzt ein wieder verwendbares Trageutensil :D. Außerdem musst du nicht jedes Mal zehn Cent für eine Tüte bezahlen – Kleinvieh macht schließlich auch Mist.

2. Obst und Gemüse lose kaufen

Einfach mal nicht zu der Dreierpack Paprika in einer Plastikverpackung greifen, sondern ohne Verpackung kaufen. Wenn du im Supermarkt das Obst und Gemüse deiner Wahl nicht unverpackt findest, kannst du auf dem Wochenmarkt vorbei schauen. Große Pluspunkte sind daran: Die Produkte sind meist auch regional und man kann noch einen netten Plausch halten ;). Du kaufst außerdem nur das was du brauchst und sparst dadurch Geld. Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung ;).

3. Mehrweg Flaschen kaufen

Die üblichen Plastikflaschen, in denen man bei Aldi und anderen Discountern sein Wasser kaufen kann, sind Einweg-Flaschen und werden nach der Rückgabe gehäckselt und dann wieder zu neuen Flaschen verarbeitet. Mehrweg ist die bessere Alternative, besonders Glas, den die Reinigung benötigt viel weniger Energie und Wasser und natürlich kein Material zur Herstellung der Flaschen. Glasflaschen werden nämlich bis zu 50-mal wieder verwendet und wieder befüllt. Übrigens: Es gibt auch Milch, Sahne und Joghurt bei Rewe oder teegut in der Pfandflasche/im Pfandglas. Einfach mal ausprobieren.

4. Selbst Brot backen

Brot backen macht Spaß :D! Ich backe unser Brot inzwischen selbst, weil ich Lust drauf hatte und es wirklich lecker ist. Natürlich bekommst du auch beim Bäcker deines Vertrauens sehr gutes Brot, aber selbst gemacht schmeckt doch immer noch besser. Schwer ist es auch nicht, selbst wenn man einen Sauerteig verwendet. Dazu gibt es hier bald auch noch einen Post: Selbst Brot backen – Einfach, schnell und lecker.

5. Zero Waste Alternative ausprobieren

In meinem Post Nachhaltige Produkte zur Müllreduzierung stelle ich viele Alternativen für alltägliche Produkte vor, die im Gegensatz zu diesen auf Müll verzichten oder zumindest den Müll reduzieren. Such dir doch einfach mal was aus, was du ausprobieren könntest. Zum Beispiel: Leitungswasser trinken und eine eigene Wasserflasche überall mit hin nehmen, Kernseife zum Händewaschen und Duschen, Stofftaschentücher oder Bambuszahnbürsten.

6. Unverpackt-Laden besuchen

Vielleicht gibt es ja bei dir in der Nähe einen Unverpackt-Laden? Wenn ja, dann schau doch mal vorbei, schaden kann es ja nix. Unverpackt einkaufen hat viele Vorteile: Du sparst Verpackung, kannst genau die Mengen kaufen, die du brauchst und sparst dadurch Geld. Probier es einfach mal aus, vielleicht gefällt es dir ja :). Hier gibt’s auch meine Liste von Unverpackt Läden.

 

Hier findest du weitere Infos:

  1. ewwr.eu
  2. ewwr.eu: ideas

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Kategorie: Zero Waste

von

Hi, ich bin Sarah. Ich mag gutes Essen, meinen kleinen Kräutergarten, Eulen und minimalistisches Design. Auf meinem Blog schreibe ich über Minimalismus und Zero Waste und gebe Tipps wie man Müll vermeiden und seinen Konsum nachhaltiger gestalten kann.

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