Unser nachhaltiger Weihnachtsbaum

Selbst gemacht und aus natürlichen Materialien

Unser nachhaltiger Weihnachtsbaum

Einen stinknormalen Weihnachtsbaum im Baumarkt zu kaufen ist weder nachhaltig noch günstig. Auch letztes Jahr hatten wir uns schon für eine nachhaltige Alternative entschieden, nämlich einen Weihnachtsstrauch. Einfach und schön. Doch dieses Jahr wollte ich ein kleines Upgrade.

Der Baum

Ja, ein bisschen aufwendiger und schicker wollte ich es diese Jahr. Zu diesem Zweck sind wir schon im Herbst in den Wald getingelt und haben massenhaft Äste gesammelt… wirklich, ich musste mich am Ende bremsen. Diese haben wir dann zum Trocknen in den Keller gelegt und konnten sie danach Problemlos verwenden.

Zuerst habe ich mir passende Äste herausgesucht, sodass ich die Höhe des Baumes und die Dichte an Ästen hatte, die ich erreichen wollte.

Dann habe ich die Äste abgeschliffen, sodass sie eine etwas hellere Farbe und glatte Struktur bekommen habe.

Abschleifen der Äste

Mit einem sehr sehr sehr langen Stück Kordel habe ich die Äste dann miteinander verbunden. Für die Ausrichtung habe ich alles passend auf dem Boden ausgelegt. Am oberen Ende habe ich zum Aufhängen einen kleinen Überschuss an Kordel gelassen. Dadurch konnte ich den Baum am Ende einfach an einen Nagel hängen.

Und damit ist der Baum an sich auch schon fertig gewesen. Fehlt nur noch ein wenig Licht und etwas zum dranhängen.

Die Dekoration

Auch hier wollte ich nichts kaufen und am liebsten etwas selbst machen (bis auf die Lichterkette). Und so fiel die Wahl am Ende auf getrocknete Orangenscheiben und selbst ausgestochene Figuren.

Die Orangenscheiben sind super schnell selbst gemacht, kauf bloß keine im Dekogeschäft! Die sind am Ende wahrscheinlich sogar noch teurer.

Alles was du brauchst sind ein paar Orangen (zwei Stück ergeben wirklich viele Scheiben) und ein Backofen. Die Orangen schneidest du dann in dünne Scheiben, legst sie auf ein Rost und lässt sie bei 100°C für ca. 3 Stunden trocknen. Fertig!

Getrocknete Orangenscheiben

Für die Anhänger habe ich einen Teig aus Natron, Speisestärke und Wasser angerührt, Rezept findest du hier. Daraus kann man dann schöne weiße Anhänger ausstechen und auf der Heizung trocknen lassen. Die Löcher zum Aufhängen habe ich übrigens mit einem Essstäbchen gemacht. Leider waren die Anhänger nicht so stabil wie ich gehofft hatte, also sollte man vorsichtig beim Aufhängen sein. Vielleicht nächstes Jahr lieber Salzteig?!?

Anhänger aus Stärke

Nachdem die Lichterkette am Baum angebracht war, habe ich die Orangenscheiben und Anhänger mit Kordel an den Ästen befestigt.

Und eine Sache hätte ich fast noch vergessen…

Der Stern

Das ist auch eine tolle Idee. Der Stern ist aus fünf mehr oder weniger gleich langen Ästen gefertigt, die ich einfach zusammen gebunden habe. Zugegeben, das erfordert etwas Fingerspitzengefühl, aber der Aufwand lohnt sich.

Baumspitze

Den fertigen Stern kann man dann ebenfalls an den Nagel hängen.

Und, voila. Fertig ist der super nachhaltige, selbstgebastelte, Null-Euro-Weihnachtsbaum!

Der fertige Baum

Viel Spaß beim Ausprobieren und Nachmachen. Bis zum nächsten Mal.

- Sarah

Autor Sarah Lettmann

Sarah Lettmann

Hi, ich bin Sarah. Hier auf MinimalWaste schreibe ich über Zero Waste und Minimalismus und gebe Tipps wie man sein Leben nachhaltiger gestalten kann. Mehr über Sarah Lettmann.

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