Minimalism
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MINIMALISM | Von Minimalismus und Ästhetik

Minimalismus und Ästhetik

Früher hatte ich Berge an Dekokram. Hier ein Bild, da eine Vase, dann noch eine Decke, damit es auch gemütlich wirkt, und und und. Heute habe ich nicht mehr so viele Dinge. Vor allem habe ich nicht mehr so viel Schnickschnack, der irgendwo rumsteht. Kleine Akzente und klare Linien gefallen mir besser. Minimalistisches Design eben.Vorneweg: Mit was oder wie jemand einrichten möchte ist jedem selbst überlassen. Es gibt unterschiedliche Geschmäcker wie Sand am Meer, also lass jeden das machen, was er für schön, gemütlich oder richtig hält. Bei mir ist es eben nun mal das klassisch minimalistische Design. Viel weiß, klare Linien, leere Oberflächen. Darauf steh‘ ich 😉 .

In meiner kleinen Studentenbude und auch als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, habe ich es nie geschafft, so zu dekorieren wie ich es mir vorgestellt habe. Ich konnte noch so viel daran ändern, hinzufügen und austauschen wie ich wollte. Es haute einfach nicht hin.

Hätte mir nur damals jemand gesagt, dass es einfach zu viel ist. Dass ich das Auge belaste und den Blick störe durch die vielen bunten Sachen. Dabei wollte ich es doch so gerne. Ich wollte es gemütlich und schön und stilvoll haben. Aber leider hatte ich den Sinn und Zweck dahin nicht richtig verstanden.

Minimalismus und Ästhetik

Minimalismus und Ästhetik

Minimalistisches Design strahlt für mich Ruhe aus. Eine einfache Farbpalette mit wenigen Akzenten ist für mich das ästhetischte, das es gibt. Dinge, die den Blick stören und ablenken gehören in den Schrank. Praktischer Nebeneffekt: Es gibt wenig, das zustauben kann und ist somit schneller und leichter zu putzen.

Selbst gepflückte Zweige und Blumen setzten kleine Farbtupfer und sind wunderschön anzusehen. Sie sind nicht zu mächtig und überladen den Blick nicht. Gleichzeitig bringen sie Frische und sind ein Traum fürs Auge. Genauso verwende ich gerne Obst, Nüsse und selbst Gebackenes als Deko. Genau wie bei den Blumen hast du gleich passende saisonale Deko, die du leicht variieren kannst. Warum im Schrank verstecken, wenn es so hübsch anzusehen ist?

Minimalismus und Ästhetik

Minimalismus und Ästhetik

Manchmal wird einem als Minimalist ja nachgesagt, dass man ein Pragmatiker sei. Stimmt ja auch. Aber eben nicht bei allem. Und man kann Pragmatik auch mit Design und Gemütlichkeit verbinden. Als Minimalist überlege ich mir genau welche Dinge ich in mein Leben hole und welche Zwecke sie erfüllen sollen. Und ja, ich habe bewusst Zwecke geschrieben. Denn es geht einerseits um den offensichtlichen Nutzen, den versteckten Nutzen, das Aussehen und das Material.

Wie fühlt es sich an? Woraus wurde es hergestellt? Welche Farbe hat es und passt diese in mein Design? Was strahlt es aus? Welchen Nutzen soll es erfüllen? Wofür kann ich es noch gebrauchen? Ist es vielseitig einsetzbar?

LED Kerzen sind vielseitig einsetzbar und sehen ihren Vorbildern inzwischen zum verwechseln ähnlich. Diese hier sind ebenfalls aus Echtwachs, haben eine rustikale Maserung, hinterlassen aber keinen Müll und verbrauchen nichts als Strom, da sie mit Akkus laufen. Das Licht ist wunderschön und gemütlich. Sie flackern leicht und können umpositioniert werden, wie man es gerade braucht. Egal ob zum Filmgucken, Candlelight Dinner oder in der Leseecke.

Minimalismus und Ästhetik

Minimalismus und Ästhetik

Ich verwende gerne leere Schraubgläser und Flaschen als Vasen und Behälter. Wenn sie dort irgendwann nicht mehr gebraucht werden, kann ich sie für Marmelade verwenden. Den großen weißen Teller mit Blumenmuster habe ich von meinen Eltern. Darauf kann man sowohl Kekse oder Kuchen anrichten, zur Weihnachtszeit Nüsse und Früchte darauf zur Schau stellen oder ihn allgemein als Dekoteller verwenden. Eben schick UND funktional.

Da bin ich also pragmatisch. Aber nur, weil ich mir keine Dinge mehr ins Haus holen will, die ich nicht liebe. Also ja, ich liebe meine LED Kerzen. Sie machen alles was sie sollen, sehen wunderschön aus und füllen den Raum mit Wärme.

Ich werfe auch keine Dinge weg, die ich nutze und mich jeden Tag mit Freude erfüllen. Nur die meisten Dinge tun eben das nicht. Noch nicht einmal Erinnerungsstücke. Deswegen sind Erinnerungsstücke mit einem Nutzen, die man täglich in die Hand nimmt, sieht und verwendet so wertvoll. Alles andere verstaubt im Schrank und wird nur alle 5 Jahre mal angeguckt. Das haben diese Dinge nicht verdient.

Also überleg dir gut, was du in deinem Leben haben willst, was dir Freude schenkt und du gerne betrachtest. Überleg dir auch, was dich stört, ablenkt und was dir Unwohlsein bereitet. Was würdest du wohl behalten?

Wenn du jetzt Lust hast Auszumisten und doch mit Minimalismus zu beschäftigen, dann schau dich mal hier um:

Der Lebensstil Minimalismus

Minimalismus – Es beginnt mit Ausmisten

Minimalistisch leben: Warum du anfangen solltest!

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Kategorie: Minimalism

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Hi, ich bin Sarah. Ich mag gutes Essen, meinen kleinen Kräutergarten, Eulen und minimalistisches Design. Auf meinem Blog schreibe ich über Minimalismus und Zero Waste und gebe Tipps wie man Müll vermeiden und seinen Konsum nachhaltiger gestalten kann.

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