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4 nachhaltige Reiniger, die alles sauber bekommen

Heute gibt es – ergänzend zum Post von letzter Woche – meine go-to Reiniger, die ich im Haushalt nutze. Irgendwie sind es keine DIY Reiniger, denn man muss eigentlich nicht viel machen, um sie herzustellen. Aber sie sind super günstig, man bekommt damit so gut wie alles im Haushalt sauber und muss dabei nicht zu einem Chemie-Cocktail greifen.

Der Allzweck-Reiniger: Spüli und Wasser

Das ist wohl der simpelste Allzweck-Reiniger, den es gibt. Und die einzigen beiden Zutaten sollte eigentlich jeder immer im Haus haben: Spüli und Wasser.

Ich mische beides nach Gefühl in einer kleinen Sprühflasche. Die benutze ich dann zum Staubputzen oder in der Küche für den Esstisch nach dem Essen.

Der Reiniger riecht dabei allein durch das Spüli schon gut und ist sehr schonend zu allen möglichen Oberflächen. Ich hab ihn schon auf Holz, Stoff – Schokolade auf dem Sofa *hust* – sowie auf Glas, Fliesen und Monitoren verwendet.

Falls du kein Spüli zur Hand hast, kannst du aber auch Flüssigseife nehmen. Das funktioniert genau so gut.

Tipp: Für Glas brauchst du keinen extra Reiniger und musst auch kein Zeitungspapier verwenden – Wasser alleine reicht schon aus. Das einzige worauf du achten musst, ist, fettfreie Tücher zu verwenden (sowohl fürs Reinigen als auch trocken wischen). Das heißt die Tücher sollte frisch sein und du solltest damit vorher nichts anderes geputzt haben. Dann werden der Spiegel und die Fenster wirklich streifenfrei.

Der Badreiniger: Zitronensäure

Das ist der echte Alleskönner fürs Bad. Dazu mische ich ca. einen Teelöffel Zitronensäure auf 200 ml Wasser und gebe noch etwas Spüli mit rein. In der kleinen Sprühflasche kann ich den Reiniger dann fürs Bad oder eben auch in der Küche verwenden.

Die Zitronensäure löst Kalk wirklich gut und sorgt für strahlende Armaturen. Wenn du wirklich hartnäckige Verschmutzungen zu Leibe rücken willst, kannst du den Anteil der Zitronensäure im Reiniger noch erhöhen oder ihn länger einwirken lassen.

Damit kann man auch gut die Spülmaschine reinigen (was man ca. einmal im Monat machen sollte). Denn nicht nur das Sieb und die Spühlarme sollten ausgespült werden, du solltest die Maschine auch von innen mal durchwischen. Damit werden alle Ablagerungen und Essensreste entfernt und die Maschine reinigt danach wieder besser.

Das Multitalent: Essig

Es kann nie schaden, Essig zur Hand zu haben. Man kann ihn pur oder mit Wasser verdünnt verwenden. Besonders zum Entkalken ist er gut geeignet.

Ab und zu ein bisschen Essig mit Wasser verdünnt in den Wasserkocher – zack, sauber. Eine kleine Schale mit Essig kann dazu verwendet werden die Perlatoren der Wasserhähne zu entkalken – super easy. Glänzende Armaturen – auch kein Problem.

Bei den Perlatoren kann es sein, dass du sie eine ganze Weile in den Essig legen musst. Wir hatte unsere ein ganzes Jahr ignoriert – wir habe hier in Darmstadt wirklich sehr kalkhaltiges Wasser – und naja, es hat mehrere Tage gebraucht. Aber es hat funktioniert!

Die Unterstützung: Natron

Natron ist vor allem in der Kombination mit Essig ein starker Reiniger für beispielsweise den Backofen.

Den Backofen oder das Blech mit Natron bestreuen, dann Essig drauf sprühen und zusehen wie es blubbert. Nach einer guten Einwirkzeit entweder wegschrubben oder eben nochmal machen. So lösen sich auch wirklich starke Verschmutzungen – ideal für die ganzen Verkrustungen, die man normalerweise in jedem Backofen findet.

Natron eignet sich auch gut als Rohrreiniger. Etwas Natron in den Abfluss geben und etwas Essig (verdünnt oder pur) nachgeben. Zusehen wie es blubbert und arbeitet und einwirken lassen. Danach mit kochendem Wasser nachgießen und evtl. etwas mit dem Pömpel nachhelfen. Je nach Stärke der Verschmutzung kann diese Prozedur mehrfach wiederholt werden.

 

Ich hoffe diese Reiniger helfen dir deinen Frühjahrsputz ohne Chemiekeule und schnell über die Bühne zu bringen. Ich bin davon jedenfalls begeistert. Viel Spaß damit!

– Sarah

2 Kommentare

  1. Hi Sarah,

    super Tipps und so einfach nachzumachen. Meistens sind die ganz einfachen Dinge die besten. Ich werde es ausprobieren. Natron und Zitronensäure habe ich da. Vielleicht findest du auf meinem Blog Umweltgedanken ja auch noch ein paar Inspirationen für dein nachhaltiges Leben ;-).

    Liebe Grüße
    Anja

    P. S. Schöner Blog! Ich werde jetzt öfter vorbei schauen 🙂

    • Hallo Anja,

      freut mich, dass dir der Post gefallen hat 🙂
      Und ja, du hast recht! Die alten Hausmittelchen sind doch immer noch am besten. Unsere Omas wussten halt wie man’s macht 😉

      Grüße,
      Sarah

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