Zero Waste
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Unser nachhaltiger Weihnachtsbaum

Einen stinknormalen Weihnachtsbaum im Baumarkt zu kaufen ist weder nachhaltig noch günstig. Auch letztes Jahr hatten wir uns schon für eine nachhaltige Alternative entschieden – einen Weihnachtsstrauch. Einfach und schön. Doch dieses Jahr wollte ich ein kleines Upgrade 😉 …

Der Baum

Ja, ein bisschen aufwendiger und schicker wollte ich es diese Jahr. Zu diesem Zweck sind wir schon im Herbst in den Wald getingelt und haben massenhaft Äste gesammelt.. wirklich, ich musste mich am Ende bremsen. Diese haben wir dann zum Trocknen in den Keller gelegt und konnten sie danach Problemlos verwenden.

Zuerst habe ich mir passende Äste herausgesucht, sodass ich die Höhe des Baumes und die Dichte an Ästen hatte, die ich erreichen wollte.

Dann habe ich die Äste abgeschliffen, sodass sie eine etwas hellere Farbe und glatte Struktur bekommen habe.

Mit einem sehr sehr sehr langen Stück Kordel habe ich die Äste dann miteinander verbunden. Für die Ausrichtung habe ich alles passend auf dem Boden ausgelegt. Am oberen Ende habe ich zum Aufhängen einen kleinen Überschuss an Kordel gelassen. Dadurch konnte ich den Baum am Ende einfach an einen Nagel hängen.

Und damit ist der Baum an sich auch schon fertig gewesen. Fehlt nur noch ein wenig Licht und etwas zum dranhängen…

Die Dekoration

Auch hier wollte ich nichts kaufen und am liebsten etwas selbst machen (bis auf die Lichterkette). Und so fiel die Wahl am Ende auf getrocknete Orangenscheiben und selbst ausgestochene Figuren.

Die Orangenscheiben sind super schnell selbst gemacht – kauf bloß keine im Dekogeschäft! Die sind am Ende wahrscheinlich sogar noch teurer.

Alles was du brauchst sind ein paar Orangen (zwei Stück ergeben wirklich viele Scheiben) und ein Backofen. Die Orangen schneidest du dann in dünne Scheiben, legst sie auf ein Rost und lässt sie bei 100°C für ca. 3 Stunden trocknen. Fertig!

Für die Anhänger habe ich einen Teig aus Natron, Speisestärke und Wasser angerührt. Rezept findest du hier. Daraus kann man dann schöne weiße Anhänger ausstechen und auf der Heizung trocknen lassen. Die Löcher zum Aufhängen habe ich übrigens mit einem Essstäbchen gemacht. Leider waren die Anhänger nicht so stabil wie ich gehofft hatte, also sollte man vorsichtig beim Aufhängen sein. Vielleicht nächstes Jahr lieber Salzteig?!?

Nachdem die Lichterkette am Baum angebracht war, habe ich die Orangenscheiben und Anhänger mit Kordel an den Ästen befestigt.

Und eine Sache hätte ich fast noch vergessen…

Der Stern

Das ist auch eine tolle Idee. Der Stern ist aus fünf mehr oder weniger gleich langen Ästen gefertigt, die ich einfach zusammen gebunden habe. Zugegeben, das erfordert etwas Fingerspitzengefühl, aber der Aufwand lohnt sich.

Den fertigen Stern kann man dann ebenfalls an den Nagel hängen 😉 .

Und, voila. Fertig ist der super nachhaltige, selbstgebastelte, Null-Euro-Weihnachtsbaum!

Viel Spaß beim Ausprobieren und Nachmachen!

Kategorie: Zero Waste

von

Hi, ich bin Sarah. Ich mag gutes Essen, meinen kleinen Kräutergarten, Eulen und minimalistisches Design. Auf meinem Blog schreibe ich über Minimalismus und Zero Waste und gebe Tipps wie man Müll vermeiden und seinen Konsum nachhaltiger gestalten kann.

2 Kommentare

  1. Kerstin sagt

    Hallo,
    ich bin grad mal in deinen Blog gestolpert. Ich bin schon einige Jahre dabei Müll, speziell Plastik, zu reduzieren und meine Familie hat es inzwischen akzeptiert.

    Dein Baum ist wunderschön! Als kleine Anregung – warum hängst du nicht einfach Plätzchen daran? So hatte ich es Weihnachten mit meinen Kindern gemacht: Bis Weihnachten hatten sie ihren Adventskalender und danach durften sie sich jeden Tag einen Keks vom Baum nehmen, bis er im neuen Jahr raus kam.

    LG Kerstin

    • Hallo Kerstin,
      das ist auch eine schöne Idee! Mein Freund und ich sind nur leider nicht so die Plätzchen-Esser. Aber für Kinder ist das eine richtig schöne Ideen.
      Grüße,
      Sarah

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